DER TRAKEHNER fragt nach – SF im Interview :-)

Die Augustausgabe von DER TRAKEHNER bringt den dritten Teil von „Sport und Visionen“, einer Interview-Reihe mit Züchtern, die sich der Zucht von blut- und sportgeprägten Trakehner Sping- und Vielseitigkeitspferden gewidmet haben.

In einem Interview durften wir zur Wort kommen. Passend zum Thema im Bild nur unsere Halbblutmädels: Fee, Franzi und die Prinzessin aus diesem Jahr.

Per Klick auf das Bild öffnet sich das Interview im PDF-Format.

Belle Aimée – Die schöne Geliebte zählt drei Monate

Am  27. Juni zählte die Kronprinzessin des diesjährigen Jahrganges genau drei Monate. Zeit für einen kurzen Bericht und einige Bilder.

Wir sind nach wie vor sehr verliebt in unsere Püppi, die aktuell in der Farbgebung eines Indianer-Ponys um die Ecke kommt. Frohwüchsig, sehr agil und in jeder Lebenslage bemerkenswert im Gleichgewicht. Das kann mal eine für den Busch werden  – „1000 Beine“,superschnell, wendig und trittsicher.

Wie bei der Mutter und Herdenchefin nicht anders zu erwarten, ist sie mit einem gesunden Selbstvertrauen gesegnet. Dabei aber immer gelassen und absolut brav, den ersten Schmiedetermin absolvierte sie mustergültig. Mit ihrem charmanten Auftritt hat sie sich schon tief in alle Herzen gegraben und wird wohl zu einer der SF-Damen avancieren…..

Ein Vollgeschwisterchen gibt es nächstes Jahr dann im Übrigen im April, denn BabyBelle trägt erneut von Nathan 🙂

Masurenglück ist nun eingetragene Zuchtstute

Am letzten 23. Juni startete unsere Glück bei der ZSTE in Hessen. Bis kurz zuvor waren wir nicht sicher, ob wir mit dem aktuellen Bergab-Entwickungsstatus überhaupt losfahren sollten, entschieden uns aber, dass wir – aufgrund der Tatsache, dass sie aktuell gedeckt und hoffentlich schon tragend von Negr ist – den Eintragungszirkus in diesem Jahr hinter uns bringen wollten.

Um das Reiseglück direkt zu Beginn der Reise zu kompelttieren, schlug sie auf der im Anhänger ein Rad rückwärts, so dass wir einmal auf der Bundesstraße ausladen durften und das erste Mal an diesem Tag den Hut vor der Stute zogen, die sofort wieder in das Gefährt einstieg. Pferd und Anhänger blieben GsD unbeschadet, lediglich die Schönheit musste mit ein paar harmlosen Löchern im Pelz ihren Tribut zollen.

Beim Freispringen und Feilaufen überzeugte Glück mit einer schönen Gelassenheit und schaffte es – trotz suboptimaler, teilweise sogar behindernder Peitschenführung – ihre Qualitäten am Sprung (8,5/ 8) darzustellen und das Zuchtziel ihrer Anpaarung zu verkörpern. Eine Anmerkung: Wir gehören im Normalfalle nicht zu denen, die über die Peitschenführung meckern, aber die war letzten Sonntag in der Tat in weiten Teilen ungenügend.

Später auf dem Ring konnte unsere Glück auch im Schritt punkten, Abzug gab es entwicklungsbedingt natürlich im Körper sowie in Trab und Galopp, da diese entsprechend kopflastig waren und so nur mit einer 7 benotet wurden.

7,5 – 7 – 7,5 / 8 – 7 – 7 / 8 – So fehlte zuletzt ein Punkt zur Prämie, wir bekamen aber den Hinweis, nach abgeschlossener Entwicklung und Leistungsprüfung noch einmal vorstellig zu werden. Für uns ist das alles gut, denn wir kennen die Spätreife der Familie und sehen der weiteren positiven Entwicklung mit großer Gelassenheit entgegen.  🙂

Wir hatten Spaß an unserem feinen, braven Pferd, das trotz aller Widrigkeiten den allerbesten Job machte.

Was ein Glück… aus Versehen angeritten :-)

Am 23. März begann für unsere kleine Masurenglück der „Ernst“ des Lebens. Sie bekam eine Trense drauf und wurde erstmalig  – natürlich am Kappzaum-Ring!! – an die Longe genommen. Beide Hände, alle Gangarten. An dem Tag haben wir dann direkt auch mal probiert, was sie zum Sattel (Fellsattel ohne Bügel) sagt. – Nix! Sie lief unbeeindruckt im Kreis. Das gleiche Programm gab es  dann auch direkt am 25. März noch einmal. Klappte gut, sich lief sowohl auf der rechten, als auch auf der linken Hand brav! Weiterlesen

Belle Aimée – Eine kleine wilde Rakete startet durch! :-)

Schon am ersten Tag testete unsere Prinzessin was so alles geht. über kurze Strecken testete sie auf dem Reitplatz, Beschleunigung, Stops und Kurvenlage.

Am zweiten Tag kultivierte sie das ganze Thema und BabyBelle musste alle Tricks zum „Weg-abschneiden“ anwenden.

Am dritten Lebenstag schien herrlich die Sonne und so stand einem ersten Ausflug auf die kleine „Mutter-Kind-Weide am Ende des Dorfes nichts im Wege. – Arme, arme BabyBelle!!! Kaum hatte ihre Tochter die Füße im Gras, da warf sie auch schon den Turbo an und ließ die Beine fliegen.

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